“Die Pläne sind da, die Nachfrage ist groß, die Genehmigung fehlt”

„Während sich viele Industrien rasant wandeln, baut man eigentlich immer noch ähnlich wie vor hundert Jahren.“, stellt Max Wörner in einem Artikel der FAZ fest. Der TRIQ-Initiator und Geschäftsführer will dies mit dem geplanten Pilotprojekt in Stuttgart ändern.

Der Artikel geht insbesondere auf den Kreislaufgedanken ein, der die wesentliche Basis für das Projekt ist. So können beispielsweise die Module des Gebäudes vollständig und umweltschonend recycelt und wiederverwendet werden. TRIQ wird mithilfe von Photovoltaik und dezentralen Speichern Energie erzeugen und speichern. Der Kreislaufgedanke wird auch im Wassersystem fortgesetzt: mithilfe von Umkehrosmoseanlagen kann Regenwasser in Trinkwasser umgewandelt werden.

Um das Projekt zu realisieren, benötigt TRIQ die Unterstützung der Behörde. Wie der Titel bereits andeutet, sind die Pläne ausgereift und die Nachfrage groß, allerdings fehlt derzeit noch die Baugenehmigung. Das Baurechtsamt sieht vorerst keine Sondergenehmigungen für das Projekt vor. Dabei will Stuttgart bis 2050 klimaneutral sein. Die FAZ bringt die Problematik auf den Punkt: „Wenn weiter so gebaut, gewohnt und geheizt wird wie bisher, wird dieses Ziel kaum zu erreichen sein.“